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Industriestrategie: Strasser sieht gute Ansätze

Industriestrategie: Strasser sieht gute Ansätze

Industriestrategie: Strasser sieht gute Ansätze

Die IV Burgenland sieht in der von der Bundesregierung am Freitag präsentierten Industriestrategie viele gute Ansätze, fordert aber auch kurzfristige Maßnahmen für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit.

Grundsätzlich sei es positiv zu bewerten, dass mit der Industriestrategie Schritte in die richtige Richtung gesetzt würden, so IV-Burgenland Präsident Christian Strasser. Man brauche langfristige strukturelle Reformen, um den Standort zukunftsfit zu machen – mehr dazu auch in Große Resonanz auf Industriestrategie.

Aber man brauche auch kurzfristige Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, sagte Strasser. Im internationalen Vergleich seien die Kostenbelastungen für Personal, Bürokratie und Energie in Österreich sehr hoch. Die Senkung der Lohnnebenkosten sei ein wichtiger Hebel, um dringend benötigten Investitionsspielraum und Luft zum Wirtschaften zu schaffen. Der IV-Präsident bedauert daher, dass diese Maßnahme unter Budgetvorbehalt steht.

Strasser sieht die Verschränkung von Energiepolitik mit Industriepolitik als essenziell. Er plädiert für die lokale Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Die burgenländische Speicherstrategie solle weiterverfolgt und Anreize für den Aufbau von Speicherkapazitäten geschaffen werden.

Zur Senkung der Mehrwertsteuer für einzelne Produktgruppen meinte Strasser, dass diese nicht zielführend sei. Statt des Gießkannenprinzips wären gezielte Entlastungen für bedürftige Personengruppen sinnvoller.

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