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FPÖ hält Neujahrsempfang ab

FPÖ hält Neujahrsempfang ab

FPÖ hält Neujahrsempfang ab

Mit einem Großaufgebot kommt am Samstag die FPÖ in Klagenfurt zum Neujahrsempfang zusammen. Erwartet werden an die 5.000 Funktionäre und Sympathisanten. Es wurden auch zahlreiche Privathaushalte angeschrieben und zu der Massenveranstaltung in der Messehalle eingeladen.

Um 10.00 Uhr geht es mit der John-Otti-Band los, was schon Tradition bei freiheitlichen Massenveranstaltungen hat. Sie soll mit Biertischatmosphäre für Stimmung in der Messehalle sorgen. Um 11.00 Uhr wird es mit Reden von Gernot Darmann und Landesparteiobmann Erwin Angerer politisch, bevor Herbert Kickl zu seiner vermutlich eineinhalb Stunden dauernden Rede auf das Podium steigt.

Erwartungsgemäße Themen sind die EU, Ausländer und viel Kritik an der Bundesregierung. Kickl hätte vor einem Jahr selbst Kanzler werden können, doch die Gespräche mit der ÖVP scheiterten letztlich. In Umfragen legte er seither dennoch stark zu und führt mit mehr als 37 Prozent vor SPÖ und ÖVP, die Wählersympathien einbüßten und bei plus minus 18 Prozent liegen.

Mit seiner Rede wird Kickl weiterhin Salz in die Wunden der Regierungsparteien streuen und sich als einzige Alternative für einen Aufwärtstrend angesichts der Negativstimmung im Lande präsentieren.

Verwunderung gab es im Vorfeld in vielen Privathaushalten ob der persönlichen Einladung zu dem freiheitlichen Neujahrstreffen. Vor allem, weil sie auch Nicht-FPÖ-Wähler erhielten. Entsprechende Anrufe erreichten auch den ORF Kärnten. Das Treffen ist gleichzeitig der Startschuss für das FPÖ-Radio, das künftig auch Nachrichten, wohl ganz im Sinne der FPÖ, bringen möchte.

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