IKEA-Ansiedlung: Warten auf Bescheide
Der Möbelgigant Ikea plant eine Nutzung des ehemaligen Kika-Gebäudes im Messequartier Dornbirn. Behördenbescheide stehen noch aus, aber Stadt und Land unterstützen die Ansiedlung und bekräftigen die wirtschaftlichen Vorteile, berichteten die "Vorarlberger Nachrichten" (VN) am Donnerstag. 150 Arbeitsplätze könnten geschaffen werden.
Trotz breiter Unterstützung von Stadt und Land Vorarlberg verzögern behördliche Genehmigungen die offizielle Bekanntgabe der Nachnutzung. Ikea und Supernova, der aktuelle Eigentümer, warten demnach auf Entscheidungen der Behörden.
Frank Albert von Supernova betont in den VN: "Wir wollen und Ikea will". Die Nachnutzung des Gebäudes für den Verkauf von Möbeln bedürfe keiner neuen Genehmigung, da keine anderen Warengruppen verkauft werden sollen.
Dornbirns Vizebürgermeister und Wirtschaftsstadtrat Alexander Juen sowie Wirtschaftslandesrat Marco Tittler (beide ÖVP) stehen hinter der Ansiedlung von Ikea. Stadt und Land bieten Unterstützung bei möglichen Hindernissen an.
Beim laufenden Behördenverfahren geht es um die Frage nach zusätzlichen Parkplätzen und deren Anbindung an den Messepark-Kreisverkehr. Tittler zeigt sich zuversichtlich: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass nicht dort wieder ein Möbelhaus eröffnen soll, wo bereits eines war."
Die Ansiedlung von Ikea in Dornbirn wird voraussichtlich 150 Arbeitsplätze schaffen und könnte die regionale Wirtschaft stärken, indem sie den Kaufkraftabfluss zu anderen Ikea-Standorten in der Nähe verhindert. Juen hebt die günstige Lage Dornbirns hervor, die sowohl für den süddeutschen Raum als auch für Vorarlberg attraktiv ist. Auch könnten Anpassungen der Verkehrsanbindung im Zuge der "Messepark neu"-Arbeiten vorgenommen werden.