Wintersturm "Elli": Deutsche Bahn stellt Betrieb im Norden ein
Die Wintersturmfront "Elli", die in Frankreich "Goretti" genannt wird, sorgt für schwierige Bedingungen. Es galten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Unwetterwarnungen wegen Schneeverwehungen in Norddeutschland, wegen Schneefällen in der Mitte und im Südosten des Landes sowie wegen Glatteises in Bayern. Die Deutsche Bahn (DB) musste den Fernverkehr in Norddeutschland vorübergehend einstellen.
Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der Schienenverkehr im Großraum Hannover "bis mindestens heute Mittag" unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen "und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich".
An Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und weiten Teilen Schleswig-Holsteins fiel der Präsenzunterricht aus. In anderen Ländern wie Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg war die Präsenzpflicht aufgehoben.
In Frankreich kam es zu großflächigen Stromausfällen... Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom. Der französische Wetterdienst warnte vor heftigen Sturmböen, insbesondere im Departement Manche an der Küste des Ärmelkanals, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde. In der Region kam es auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Auch in Großbritannien hatte der Wetterdienst Met Office zuletzt vor starkem Wind und heftigen Schneefällen gewarnt und gab für mehrere Regionen Unwetterwarnungen heraus. Vor allem in Wales und den englischen Midlands ist demnach mit erheblichem Schneefall zu rechnen.