Polstermöbel, Küchenschränke: Trump verschiebt Zölle
US-Präsident Donald Trump schiebt nach eigener Darstellung wegen laufender Handelsgespräche eine angepeilte Erhöhung von Zöllen auf Polstermöbel, Küchenmöbel und Waschtische um ein Jahr auf.
Trump Mittwochabend (Ortszeit) eine entsprechende Proklamation unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Damit bleibe der Zollsatz für bestimmte Produkte aus den Warenkategorien beim Zollsatz von 25 Prozent. Eine frühere Proklamation hatte die Zollerhöhung für den 1. Jänner 2026 vorgesehen.
Ende September hatte Trump mit höheren Zöllen für die drei Produktgruppen gedroht. Für Küchenschränke und Waschtische plante er einen Aufschlag von 50 Prozent. Polstermöbel sollen zudem mit einem Zoll von 30 Prozent belegt werden. Viele Möbel im niedrigeren Preissegment kommen aus Südostasien.
Auch die Zölle auf bestimmte italienische Pastamarken wurden deutlich gesenkt. Die Senkung betrifft 13 der bekanntesten italienischen Pastamarken, teilte das Außenministerium in Rom mit.
Das US-Handelsministerium warf italienischen Herstellern Preisdumping vor und hatte einen Strafzoll in Höhe von 91,74 Prozent verhängt – zusätzlich zum bereits bestehenden Zollsatz von 15 Prozent. Das ergab eine Gesamtbelastung von fast 107 Prozent, die im Jänner 2026 hätte in Kraft treten sollen.