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NFT-Marktplatz OpenSea unterstützt nun Ethereum-Roll-Up Arbitrum

NFT-Marktplatz OpenSea unterstützt nun Ethereum-Roll-Up Arbitrum

Mit Arbitrum bietet der NFT-Marktplatz OpenSea nun eine weitere Blockchain an, auf der die digitalen Kunstwerke gehandelt werden können.

Seit dem 21. September sind NFTs über die Arbitrum-Blockchain auf OpenSea verfügbar.

Für den volumenmäßig größten NFT-Marktplatz OpenSea ist Arbitrum die fünfte Kette, auf der die digitalen Kunstwerke gehandelt werden können. Bislang wurden auf OpenSea NFTs angeboten, die auf den Blockchains Ethereum, Klaytn, Polygon und Solana geprägt wurden. Auf der Startseite von OpenSea können die Nutzer jetzt nach den fünf verfügbaren Blockchains filtern.

Arbitrum ist eine erlaubnisfreie Layer-2-Skalierungslösung von Ethereum, deren Entwicklung die Fähigkeiten der Ethereum-Smart Contracts in puncto Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Datenschutz verbessern soll. Vorteile bringt Arbitrum, da die Gas Fees günstiger sind als auf der Ethereum-Blockchain und die "Erlaubnisfreiheit" jedem ermöglicht, Smart Contracts auf der Kette einzusetzen. Wie BeInCrypto den Entwicklungsdokumenten von Arbitrum One entnommen hat, befindet sich das Roll-up derzeit in der Beta-Phase, sprich alle Funktionen sind verfügbar, Änderungen durch das Entwicklerteam können jedoch noch vorgenommen werden.

Das Transaktionsvolumen von Arbitrum-NFTs ist mit der Integration auf OpenSea enorm angestiegen, so verzeichnete NFT Scan für den 21. September 27.222 hinzugefügte NFTs und 86.484 Transfers. Bislang wurden die Arbitrum-Sammlungen digitaler Kunstwerke auf kleineren Marktplätzen angeboten. Bereits im Frühjahr war ein Anstieg der Arbitrum-Nutzer im Vergleich zum Vorjahr von über 200 Prozent verzeichnet worden.

Insgesamt werden zunächst 22 NFT-Projekte auf Arbritrum über OpenSea verfügbar sein, einschließlich der beliebtesten Sammlungen "Smolverse", "GMX Blueberry Club" und "Diamond Pepes".

"Dies ist die erste einer Reihe von Ankündigungen zu unserer Vision, das Ökosystem zu beschleunigen, damit die Menschen mit NFTs über Ketten, Sprachen oder Branchen hinaus arbeiten können", twittert OpenSea in einem mehrteiligen Post. Für den NFT-Marktplatz sei es wichtig, dass die Nutzer die Blockchains, auf der sie handeln, auswählen können und Transfers über die Grenzen der einzelnen Ketten hinweg stattfinden. Ein Multi-Chain-NFT-Marktplatz kann so, neben dem Handelsvolumen allgemein, die Liquidität und der Wert der einzelnen NFTs steigern.

Redaktion finanzen.net

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